Eine Meldung, die viele schockierte: Im Karlsruher Zoo ist letzte Nacht ein Feuer ausgebrochen und hat sich über die Holzhütten, in denen die Tiere untergebracht waren, ausgebreitet. Bis die Feuerwehr ankam, war es für viele bereits zu spät und so sind 26 Tiere im Feuer verendet. Lebenslange Gefangenschaft auf wenigen Quadratmetern und dann ein solches Ende…
Man merkt an den Reaktionen auf diese Meldung, dass durchaus viele Menschen mit Tieren mitfühlen und Leid vermeiden möchten, die Zusammenhänge zwischen ihrem Essverhalten und Tierleid jedoch gekonnt ignorieren:
In der Regel sind die Lebensbedingungen in der Massentierhaltung ein gutes Stück schlechter als in Zoos und auch das Ende sieht dort nicht weniger schlimm aus: Die Milchkuh wird geschlachtet, die Kälber werden geschlachtet, das Eierhuhn wird geschlachtet, alle übrigen “Fleischtiere” werden sowieso geschlachtet. Bei der Tötung kommt es nicht selten vor, dass Tiere bei Bewusstsein geschlachtet werden, also direkt erfahren, wie ihre Körper auseinandergeschnitten und Teile abgetrennt werden oder aufwachen, sobald sie in kochendem Wasser abgebrüht werden.
Das ist unnötiges Leid, denn es ist so einfach, auf diese Produkte zu verzichten.



