Die Weihnachtszeit steht mal wieder vor der Tür und wie bei jeder Familienfeier gibt es auch an Weihnachten bei den meisten Menschen ein großes Festessen mit zahlreichem toten Tier.
Das ist einerseits paradox – schließlich wird “Weihnachten” auch oft genug “das Fest der Liebe” genannt – aber auch belastend für viele Veganer, die die Feiertage bei ihrer Familie verbringen und dabei intensiv mit aller Kunst der Tierausbeutung konfrontiert werden, die meistens deutlich über das hinaus geht, was man in Alltagssituationen sonst so erleben muss.
Es gibt 3 Möglichkeiten:
- Man drückt sich und versucht, einfach erst dann zu erscheinen, wenn schon längst gegessen wurde und nur noch ein leichter Leichengeruch in der Luft liegt, den man zu ignorieren gelernt hat.
- Durch die vielen Jahre ist man schon abgebrüht genug, um alles zu ertragen und sich mit den üblichen “Beilagen” zufriedenzugeben.
- Man handelt aus, dass einfach das ganze Essen mal (zur Abwechslung) vegan gekocht wird, schließlich kann das dann jeder essen und geschmacklich isses trotzdem top.
Habt ihr Erfahrungen? Rezepte, die gut ankommen? Oder auch welche, die nicht gut ankommen?
Wir hatten letztes Jahr den Wheaty-Pilzbraten mit Knödeln, “Sahne”Soße und Rotkraut. Die Mehrheit der Anwesenden das gut, nochmal würde ichs aber nicht machen.
Besser soll zum Beispiel der Festtagsbraten von Vegusto sein, der jedoch auch preislich ein wenig höher liegt.
Knödel gibts inzwischen auch aus der Packung in vegan & bio: Semmelknödel (Bruno&Fischer)
Ansonsten natürlich die Üblichen Rezepteseiten, die sicherlich jeder schon kennt, z.B.:
http://waskannstdudenndannnochessen.de
http://www.nixwieveg.de/
rezeptefuchs
Teirrechtskochbuch
Attilla Hildmann Videos oder Google-Cache Rezepte von ihm
usw, usw.
Viel Erfolg!